Das Begegnungsfest ist auch ein Friedensfest

Am Samstag, den 04.03., fand wieder das schon traditionelle Begegnungsfest in der Heilig Kreuz Kirche statt. Begleitet wurde es von angenehmer Temperatur und Sonnenschein. Eben so sonnig wurde diese Begegnungsfest. Die Räumlichkeiten der Heilig Kreuz Kirche waren voll besetzt. Wieder waren sehr unterschiedliche Nationen da und die Familien kamen mit ihren Kindern. Alle brachten kleine Naschereien aus ihrem Herkunftsland oder aber Torten und Kuchen mit. Selbstverständlich hatte auch der Freundeskreis Migranten Meiningen alles sehr gut organisiert. Kaffee, Tee und sonstige Getränke sowie Kuchen waren besorgt und selbst gebacken worden. Talal sprach über den Muttertag und die Bedeutung in seinem Land sowie in der gesamten arabischen Welt. Ali führte bei seinem Vortrag in das anstehende Nourusfest ein und Maya –auch aus Syrien, berichtete über die derzeitigen Umstände in Syrien. Obwohl so viele unterschiedliche Kulturen anwesend waren, war in dem Raum eine warme Atmosphäre. Ja, es war, obwohl eine vernehmbare Lautstärke infolge des Stimmengewirrs vorhanden war, ein friedliches Miteinander. Es war ein Friedensfest, ein Fest voller Zuneigung und Verständnis. Genauso spielten die Kinder auf der Wiese miteinander die unterschiedlichsten Spiele. Einige Erwachsene packten sich z. B. ein Schwungtuch und die Kinder setzten sich in die Mitte, als dann die Erwachsenen im Kreis rennend, die Kinder mit dem Schwungtuch mehrmals um ihre eigene Achse drehten. Das ist Frieden im Kleinen schaffen und von da kann er ausstrahlen in die Welt. Das dieses Begegnungsfest zu einem internationalen Begegnungsfest und Friedensfest werden konnte, ist der unermüdlichen Arbeit der Mitarbeiter/innen des Freundeskreis Migranten Meiningen zu verdanken, die unterstützt werden vom Eine Weltverein, dem KSZU-Meiningen e.V., dem Bündnis für Demokratie und Toleranz, der Stadt Meiningen vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Töpfer und der evangelischen Kirchengemeinde durch die nachhaltige Überlassung der Heilig Kreuz Kirche. Dank gebührt aber gerade den Migranten/innen in ihrem friedvollen Miteinander.