Begegnungsfest am 05.03.2016 in der Heilig Kreuz Kirche wurde sehr gut angenommen
Schwerpunkt war dieses Mal der IRAK

 

Am 05.03.2016 organisierte erneut der „Freundeskreis Migranten“ von Meiningen in der Heilig Kreuz Kirche in Meiningen ein Begegnungsfest, dieses Mal mit dem Schwerpunkt „Die Situation im IRAK“. Unterstützt wurden sie von dem Eine Welt Verein e.V. Meiningen und dem KSZU-Meiningen e.V. Es fanden sich Iraker, Syrer, Somalier, Afghanen, Serben und Deutsche ein. Erstmals begrüßen konnte man 17 unbegleitete Flüchtlinge aus der Unterkunft von Untermaßfeld. Ca. 100 Personen hörten den Vortrag und sahen das Video von Herrn Firas Alaobidi aus IRAK über dieses Land. Leider spielte die Technik erneut nicht mit, so dass dadurch der ausgezeichnete Vortrag von Herrn Alaobidi litt und auch etwas Unverständnis bei den Zuhörern aufkam. Auch die Begrüßungsrede von Herrn Uli Töpfer (stellv. Bürgermeister der Stadt Meiningen) sowie von Herrn Heinz Leischner (Vorsitzender des KSZU-Meiningen e.V.) wurde leider ohne Mikrophon geführt, so dass viele Worte in der Stimmung der Anwesenden unterging. Das Video zeigte einen vormals wunderbaren IRAK mit geschäftigen Leuten und viel Kultur und dann im Gegensatz hierzu, dass unter dem Krieg stark zerstörte Land. Man kann nur tief betroffen hiervon sein, von dem Leid der Bevölkerung, das von Machtgierigen angerichtet wird. Dennoch ließen es sich die Anwesenden nicht nehmen aus ihrem Land Tänze darzubieten. So tanzen die Iraker ihre Tänze und die jugendlichen Afghanen aus Untermaßfeld, denen sich auch andere anschlossen, ihre Tänze. Dabei ging es rhythmisch und laut zur Sache. Daneben bastelten die Kinder unter Anleitung von Petra Lutz-Bökenkamp, Birgitt Henkel und weiteren Engagierten Ostergeschenke und bemalten Ostereier. Schön war es anzusehen, dass sich kleine Kinder im Alter von ca. 2- 3 Jahren nicht über Zugehörigkeit zu einer Nation Gedanken machten, sondern einfach miteinander spielten. Um ein solches Fest gelungen zu gestalten bedarf es vieler Hände. Dennoch es war auch Kaffe zu kochen, Kuchen zu backen und mitzubringen, aufzubauen und die Kirche am Ende der Begegnung wieder sauber zu verlassen. Dafür zeichnen die ehrenamtlich tätigen Personen, wie Marie-Luise Markgraf-Leischner, Beate Becker, Mandy Carl, Eva Papke, Ines Müller, Susann Stelzl, Sybille und Uli Töpfer, Heinz Leischner, Steffi und Martin Friedrich, Michael Pätzold mit Frau und viele andere. Vielen Dank an euch und für euer Engagement, denn nur so kommt man sich näher und den unterschiedlichen Nationen und diese wiederum mit der deutschen Bevölkerung. Das Schöne an der Heilig Kreuz Kirche ist, dass sich daran niemand stört, dass unter dem Kreuze Christi gefeiert wird. Jeder hat seinen Glauben und dies wird respektiert. Das ist Integration mit dem nötigen Maß an Toleranz.