Für den „Chef“ gekämpft


Zum 23. Internationalen Sachsen-Anhalt-Cup, eines der ältesten Turniere in den neuen Bundesländern, reiste das Wettkampfteam nach Halle. Bei ca.400 Wettkämpfern aus Polen, Tschechien, Israel, Dänemark, Korea und Deutschland sollte es ein langer Wettkampftag werden.

Alle Wettkämpfer, Trainer, Betreuer und mitgereisten Eltern waren sich einig: „Heute kämpfen wir für unseren Chef“, der leider nicht mit zum Wettkampf fahren konnte.

In der Leistungsklasse II kämpfte als erster Iwen Winterstein. Trotz guter Leistung schied er in der Vorrunde gegen den späteren Sieger aus Dänemark aus. Nun registrierte die Mannschaft, wie hoch die Hürden für ein Platz auf dem Podest sind.

Den 3.Platz in der Leistungsklasse II erkämpfen sich Konstantin Weyer und Jonas Heim. Bei Konstantin wäre mit besserer Konzentrationsleistung mehr drin gewesen. Für Jonas der das erste Jahr in der Jungend B kämpft ein beachtliches Ergebnis in Halle.

Isabel Grimm, Luca-Maxim Fitz, Yannick Verheugen und Slatan Sterev erkämpften sich verdient den zweiten Platz. Vor allem Isabel und Luca-Maxim zeigten einen sehr guten Kampfeswillen und verloren das Finale nur sehr knapp.

Für ihren Finalkampf brauchte Sina Eschenbach nur 40 Sekunden um ihre Gegnerin zu besiegen. Es war der schnellste Kampf im Turnier. Finja Abt, Hannah Schlauraff und Lian Kittler belegten ebenfalls den 1. Platz. Hannah, Finja und Lian besiegten ihre Gegner sehr souverän. Schwerer hatte es Sina Cankiran. Sie musste sich zwei Gewichtsklassen höher durchsetzen. Umso größer war die Freude über den 1. Platz.

In der Leistungsklasse I erkämpfte sich Kevin Hocke, der auch als Coach fungierte, den 3. Platz. Sein Bruder Max Hocke erkämpfte den 2. Platz.

Ihren zweiten Einsatz in der Leistungsklasse I hatten Nils Kuchar und Alexander Barz. Beide kämpften taktisch hervorragend. Für Nils blieb am Ende der 2. Platz und Alexander schaffte den Sprung aufs obere Treppchen.

Würde ein Fairplay-Preis vergeben, hätte sich diesen Maximilian Lengefeld verdient. Sein Gegner verletzte sich in der ersten Runde des Viertelfinales am Fuß. Maximilian stellte von diesem Augenblick an das Kämpfen auf der Matte ein, so dass sein Coach in Interesse der Fairness den Kampf abbrach.

Völlig überraschend für alle war der 3.Platz in der Mannschaftswertung. Keiner von uns rechnete damit, dass wir uns gegen Mannschaften mit 25 bis 40 Sportlern durchsetzen würden. Das ist ein Zeichen für die hervorragende Trainingsarbeit im Verein.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Busfahrer Torsten Bauer vom MBB für den sicheren Transport zum Wettkampfort und wieder nach Hause.

 

J.S.