Taekwondoins holten sich ihre Medaillen auf dem ISAC in Halle

2 x Gold, 2 x Silber, 5 x Bronze sowie Platz 14 in der Mannschaftswertung

Am 16.11.2019 fanden sich in Halle zum Bundesturnier Final 6, dem Internationalen Sachsen-Anhalt-Cup, ca. 450 Wettkämpfer*innen aus Nationen, so aus Österreich, Dänemark, Polen, Tschechien und Deutschland ein. Der KSZU- Meiningen e.V. trat mit 11 ausgewählten Taekwondoins an. Insgesamt waren es Wettkämpfe auf guten bis hohen Niveau. Auch  die Kampfrichterleistungen waren überwiegend in Ordnung. Aber auch die Coaches des KSZU-Meiningen e.V. Sebastian Große und Heinz Leischner waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden. Leider ist es eben so, dass man bei einem K.O.-System, auch wenn man am Ende nur um einen Punkt zurückliegt, eben für den Rest der Entscheidung in der Gewichtsklasse ausgeschieden ist.  So kann man bereits im Vorkampf zu den Plazierungen ärgerliche aber wahr unterliegen. Die Coaches beurteilen aber nicht nur die Platzierungen, sondern den Einsatz, die Entschlossenheit und die Chance, die man sich erkämpft hat, um möglicherweise als Sieger oder Siegerin von der Matte zu gehen. Und so ereilte es Omolbani Rahimi (Cadets -44 kg) und Mohammad Hajar (Juniors – 63 kg) mit dem vorzeitigen Aus. Bronzemedaillen holten sich dagegen Iwen Winterstein (Cadets -45 kg), Samira Rahimi (JD – 26 kg), Simav Hajar (Cadets -55 kg) sowie in der LK 1 Isabel Grimm (Cadets – 44 kg) und Alexander Barz (Juniors – 68 kg). Jeweils eine Silbermedaille holten sich Farid Islamow (Juniors – 63 kg) und in der LK 1 Maximilian Lengefeld (Senior -87 kg). Gerade dieser Kampf der Schwergewichte wurde von vielen unter Applaus verfolgt. Wie schnell sich diese Kämpfer bewegten und sich bei Finten und Attacken mit Fäusten und Füssen angriffen und Maximilian am Schluss mit einem Punkt unterlag, war eine Augenweite. So auch als sich beide Kämpfer am Ende um den Hals fielen und sich gegenseitigen für diesen fairen Kampf bedankten. Alan Hajar und Johanna Zander marschierten durch bis ins Finale und ließen auch dort ihren Gegnern*innen keine Chance. Johanna hat im Finale wieder ihre ehemalige  Angstgegnerin aus Berlin. Aber die Angst ist längst verflogen. Dieses Mal siegte sie mit 10 Punkten Unterschied. 

Toll war auch das Ergebnis in der Mannschaftswertung. So kamen 61 Vereine in die Wertung, wobei der KSZU-Meiningen e.V. den Platz 14 belegte, punktgleich mit dem Landeskader Sachsen (Platz 13) und TKD Kerpen (Platz 12). Lediglich in der Gewichtigkeit der gewonnenen Platzierungen gab es Unterschiede.

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