13 Taekwondoins nahmen erfolgreich an einer Kup-Prüfung in Meiningen teil

Vor kurzem fand in der Multihalle Meiningen eine Kup-Prüfung der Deutschen Taekwondo Union durch den DTU- Prüfer Heinz Leischner statt. Es war eine gemeinsame Kup-Prüfung mit dem Verein „Black Dragon“ e.V. aus Hildburghausen und dem „KSZU-Meiningen“ e.V., welche von Sebastian Große geleitet wurde. Es war eine eindrucksvolle Prüfung, die alles umfassend, vom Vollkontakt-Wettkampf über die Selbstverteidigung hin zum Bruchtest, zeigte, was in dem Kampfsport Taekwondo steckt, wenn man diesen mit „Herzblut“ ausübt.

So nahmen vom KSZU-Meiningen e.V. mit Hannes Bohn (8.Kup), Petra Kuch (8. Kup), Ben Graupner (7. Kup), Fritz Bohn (7.Kup), Omolbani Rahimi (5.Kup), Kevin Schlegel (5. Kup) sowie Simav, Alan und Mohammad Hajar (jeweils 4 Kup) 9 Teilnehmer*innen teil; aus dem Verein „Black Dragon“ wollten 4 Taekwondoins jeweils den 1. Kup (Halbschwarz-Gurt) erreichen. Und alle bestanden mit Bravour ihre Kup-Prüfung. Die Grundtechniken wurden exakt, schnell und kontrolliert ausgeführt, die Einschrittkampftechniken waren wirklichkeitsnah, die Formen zeigten den darzustellenden Kampf gegen einen imaginären Gegner. Der Vollkontakt-Wettkampf wurde von Alexander Barz und Sebastian Große geleitet bei voller Schutzausrüstung und gültiger Wettkampfordnung. Die Selbstverteidigung ließ an Realität nichts zu wünschen übrig.

So obliegt es jedem Prüfling, egal aus welcher Kampfsportart, die für sie/ihn realistische Verteidigungs-technik zu zeigen. Dabei werden die Anforderungen je Kup-Grad immer höher. Muss man sich zum 3. Kup neben den allgemeinen Angriffen nur noch gegen Stockangriffe zur Wehr setzen, haben Prüflinge zum 2. und 1. Kup sich auch noch gegen Messerangriffe zu verteidigen. Im Bruchtestbereich kommt es auf die Konzentration, die Schnelligkeit und der sauberen Ausführung der Technik an. So können Kinder 1 cm Fichtenholz, Jugendliche und Frauen 2 cm starke Fichtenhölzer und erwachsene Männer müssen 3 cm starke Fichtenhölzer mit unterschiedlichen Techniken brechen. Und dies gelang allen Prüflingen, die sich dem unterziehen mussten vorbildlich. Nachdem auch noch die Theorie bestanden war, konnte der Prüfer jedem/jeder Teilnehmer*in eine Kup-Urkunde übergeben, als Bestätigung der bestandenen Prüfung. Für Omolbani und Kevin bedeutet die bestandene Prüfung als Wettkämpfer*in noch eine weitere Herausforderung, denn zukünftig müssen sie in der Leistungsklasse 1 kämpfen. 

Weitere Eindrücke findet Ihr in unserer Galerie.

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