16 Taekwondoins des KSZU-Meiningen e.V. bestanden ihre Kup-Prüfung

Am 05.04. war es wieder so weit. Mit viel Elan und Biss hatten sich die 16 Prüfungsteilnehmer*innen, im Alter von 6 J. bis 17 J., mit Hilfe ihrer Trainer*innen auf die Kup-Prüfung vorbereitet. Darunter nahmen 10 Taekwondoins das erste Mal daran teil.

Die 3 stündige Prüfung begann für alle mit der Steppschule und dem anschließenden Laufen von Grundtechniken, wie Vorwärts-Fußstoß und anderer Fußtechniken sowie Abwehrblöcken in unterschiedlichen Höhen. Dabei mussten Nele Scheler, Laura Zander und Isabel Grimm infolge ihrer höheren Gurtgrade separat schwierige Sprung-, Schlag- und Blocktechnik-Kombinationen vorzeigen.

Hierauf folgte der Einschrittkampf, bei dem in Nahdistanz sich zwei Personen gegenüberstehen und in wechselnder Folge jeder einem Angreifer oder Verteidiger ist. Dabei werden Fauststöße oder Fußtritte abgeblockt und eine Gegenattacke geführt. Hieran schloss sich die Selbstverteidigung an. Dabei ist unter dem Begriff der Notwehr und der erforderlichen Verteidigungshandlung alles erlaubt, was zum Schutz des eigenen Körpers dient. Dieser Teil macht den Kleinen wie den Großen enormen Spass. Allerdings geht es bei höheren Gurten, wie bei Nele, Isabel und Laura schon sehr ernst zur Sache. Verteidigung in Raumnot, sich gegen Würgen, Haareziehen, im Bodenkampf verteidigen zu können uvm. ist von diesen in wirksamer Weise vorzuführen. Diese Drei hatten anschließend jeweils eine Vorprüfungs- und dann eine Prüfungsform zu laufen.

Die Form ist ein festgelegter Ablauf von Techniken, um imaginäre Gegner zu bekämpfen. Natürlich darf neben dem Freikampf die Pratze nicht fehlen. Auch hier gehen alle voller Begeisterung aus sich heraus und kicken, was „das Zeug hält“.  Isabel und Laura, welche den 1. Kup bzw. den 3 Kup erreichen wollten, hatten weiter einen Vollkontaktwettkampf ohne und mit Aufgabenstellung zu absolvieren.

Danach durften beide noch die obligatorischen Bruchtests mit jeweils einer Hand- und Fußtechniken zeigen. Der Theoriebereich rundete die Prüfung ab. So ist Koreanisch die Sprache des Taekwondo, weshalb die Stellungen, Techniken und Tritte auf Koreanisch zu benennen waren. Der Notwehrparagraph wurde abgehandelt sowie auch Geschichtliches.

Die Prüfung, welche von Esther Orth (1. Kup) geleitet wurde, war so gut, dass Paul Kausch, Ben Graupner und Hannes Bohn, die erst kurz bei den Kampfsport Taekwondo betreiben, jeweils den 9. Kup (halbgelb) erreichten. Lea Bohn, Ricco Reichert, Luca Genies, Amira Ahmed, Herokan und Bascal Hikmat erhielten neben dem 9. Kup auch den 8. Kup (gelb). Elsa Franz, Fritz Bohn, Marie Wedrins und Lea Anton erhielten ebenfalls den 8. Kup. Nele Scheler erreichte den 6 Kup (Grüngurt), Laura Zander bestand die Prüfung zum 3. Kup (blau/rot) und Isabel Grimm erreichte verdient den 1. Kup (halbschwarz). Dieses Prüfungsergebnis wurde durch den DTU-Prüfer Heinz Leischner in Form der Aushändigung der jeweiligen Kup-Urkunden an die Prüflinge bestätigt.

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