Sieben neue Orangegurte im Kobudo beim KSZU-Meiningen e.V.

Am 12. Januar veranstaltete die Karateabteilung des Kampfsportzentrum Universum Meiningen e.V. einen hochkarätigen Kobudolehrgang mit Prüfung. Zwar hatten von den erwarteten Gästen wegen des winterlichen Wetters viele Teilnehmer kurzfristig abgesagt. Zudem war der ursprünglich vorgesehene Trainer erkrankt. Dieser konnte aber noch den hochkarätigen Kobudolehrer/-meister sowie Prüfer Laszlo Lehnhardt aus Puderbach im Westerwald als Ersatz gewinnen. Gemeinsam bilden sie sich jährlich mehrere Wochen im japanischen Okinawa in den Kampfkünsten fort und halten auch aus dem Ursprungsland Trainerlizenzen inne. Kobudo ist die Disziplin, bei der der Ausübende seine Kampfkunst mit Werkzeugen ausübt. In Meiningen ist dies beim dem Kobudo-Trainer Dieter Möhler mit den Werkzeugen Bo (langer Stock), Hanbo (halber Stock), Sai-Gabel (Dreizackgabel), Tonfa (Mehrzweckeinsatzstock) und Kama (Reissichel) möglich.

Im Rahmen des Lehrgangs vertieften die Teilnehmer ihre Kenntnisse im Langstock in Katas (Formen) und übertrugen ihr Wissen daraus auf den Zweikampf in vorgegebenen Abläufen.

Nach einem anstrengenden Lehrgangstag stellten sich die Vereinsmitglieder Uwe Kleemann, Matthias Voigt und Jan Steger, Wolfgang Fröhlich, Günner Kleemann, Martin Baumert und Alexander König unter den strengen Augen Laszlos der Prüfung zum 7. Kyu, Orangegurt.

Alle zeigten hervorragende Leistungen und bestanden ihre Prüfung. Laszlo zeigte sich von der Stadt Meiningen begeistert und lobte die Leistungen der Abteilung Kobudo des KSZU-Meiningen e.V.. Dieser Kampf mit Werkzeugen lässt sich auch auf ganz normale Gegenstände des Alltags übertragen. Es schult Beweglichkeit, Koordination und vor allem die Fähigkeit zur Selbstverteidigung. Training in der Ludwig-Chronegk-Turnhalle jeden Montag von 20:00 Uhr – 21:30 Uhr und Samstag, von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr, siehe auch www.kszu-mgn.de.

Gruppenfoto Kobudo Januar 2019: Prüfer Laszlo Lehnhardt (1.v.l.), Uwe Kleemann (3.v.l.), Matthias Voigt (5.v.l.hinten), Jan Steger (6.v.l.), Wolfgang Fröhlich (7.v.l.), Günner Kleemann (8.v.l.), Martin Baumert (9.v.l.) und Alexander König (nicht auf dem Bild), Dieter Möhler (rechts)

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